Ende Gelände

November 23, 2008

Seit einem halben Jahr führe ich diesen Blog, anfangs mit sehr viel Begeisterung. Nun hat die Fotografie mich auf Umwegen zurück zu meinem Fachgebiet geführt und ich fotografiere nicht mehr nur, sondern illustriere auch wieder. Das hat mich bewogen, das ausprobieren von diesem WordPressblog auf externem Server zu beenden und ab jetzt wieder unter meiner “Stammurl” weiter zu bloggen. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, die ich hier erfahren habe und wer will kann mich wie bisher unter www.ateliersite.de (mit neuem Outfit und einer WordPressengine anstelle eines Joomlas) besuchen und lesen.

vielen Dank,
wir lesen uns

www.ateliersite.de

Foto der Woche

Oktober 8, 2008

two in one boat
aufgenommen im Wiesbadener Kurpark bei traumhaft schönem Herbstwetter.

Link-tipps

Oktober 7, 2008

Auf die Schnelle noch 2 Linktipps, die ich im Netz  fand.

Der erste enthält Tipps zur Lebensmittel- und FoodFotografie für Blogger, die gerne kochen und dies dokumentieren wollen. Sehr schön erklärt und illustriert, aber englisch:

Der zweite bezieht sich noch einmal auf HDR bzw. DRI Fotografie und die Erstellung solcher Bilder in Photoshop. Ein ausführliches Tutorial, ich habe es auf den DOCMA Seiten gefunden:

Der Herbst ist da!

Oktober 4, 2008

Es ist einfach nicht zu übersehen. die vielen knallfarbigen Bäume und das Sonnenlicht sind schuld, dass ich ständig draußen auf Motivsuche bin. gold ist die Farbe des Monats, gelb und orange sind meine Fotofarben. Kennt Ihr noch das alte Kinderlied? Warum lieb ich alles was so gelb ist? Weil mein Schatz ein….., nein weil ich die Sonne so lieb!

colorfull mix up and a naughty motif

zerrissene_blaetter_im_wind

herbst_blumen

dahlie, weiss

golden october in taunus / Germany

Ich habe nun eine Weile herumexperimentiert um einen guten Weg für mich zu finden, brauchbare HDR’s aus einem einzigen Bild zu erzeugen. Da ich nicht immer das Stativ mitnehme und  5 verschiedene Aufnahmen ein und desselben Motivs mit unterschiedlicher Belichtung aus der Hand schwierig sind, ist dieser Weg ein probates Mittel, trotzdem zum Ziel zu kommen.  Jedoch am Ende muss ich sagen, vorsicht! ein Bild ist genauso schnell kaputt überarbeitet wie geschossen.

Dieses Bild schoss ich an einem sonnigen Tag im Wiesbadener Kurgarten:

hdr normal

Wegen der Farben unterbelichte ich gerne. Die Tiefen sind folglich etwas dunkel geraten, während die Lichter in diesem Motiv schön durchgezeichnet sind. In dem man mehr Licht in die Tiefen bringt, läßt sich aus diesem Bild ein geeignetes HDR Motiv erstellen. Die stürzenden Linien der Ansicht sind durch Weitwinkelperspektive entstanden und werden nach der HDR Bearbeitung in Photoshop korrigiert.

Ich öffne mein Original RAW Bild nach Übertragung von der Kamera auf PC in Photoshop. Das Raw Format der Kamerahersteller ist proprietär, Photoshop benutzt, deswegen beim Öffnen dieses Formates ein Plugin. Das RAW enthält 32 Bit Farbtiefe, was es im Finetuning gut bearbeitbar macht (leider kann diese Fülle an vorhandener Bildinformation kein Monitor darstellen). Ich reguliere lediglich die Belichtungseinstellungen und überprüfe in der 100% Ansicht, ob sich durch das starke hochregeln der Tonwerte in (falsche) Unterbelichtungen und Überbelichtungen hohes Pixelrauschen einstellt. Falls ja muss dieses jedesmal vorsichtig nachkorrigiert werden.
Wir brauchen ausgehend vom Originalbild 2 zusätzliche Unterbelichtungsstufen:

hdr dunkel

hdr dunkler

und zwei Überbelichtungsstufen:

hdr hell

hdr am hellsten

Diese vier Belichtungseinstellungen führe ich jeweils aus Photoshop als .dng (digital Negative) aus. Das ist das photoshopeigene Rawformat. Insgesamt habe ich nun mit dem Ausgangsbild 5 Bilder.

Nun muss ich das BildbearbeitungsTool/ die Software wechseln. Photoshop selbst hat zwar ein HDR-Tool, es funktioniert aber nicht mit diesen 5 aus einem einzigen Bild generierten Belichtungsstufen, da Photoshop beim generieren des HDR aus den dngs die urprünglichen Bildinformationen ausliest (exif Daten) und somit meine nachträglichen Belichtungseinstellungen schlicht ignoriert.

Ich benutze die kostenlose Basic Version von FDR Tools. Öffne das Programm, lade dort alle 5 Bilder in ein Projekt, lasse sie bearbeiten und speichere sie als ein einziges Bild wieder aus. Dieses öffne ich erneut in Photoshop und regle dort die letzten Einstellungen. Besonders interessanter Filter ist unter Bild/Anpassungen die Option Tiefen/Lichter.

Mein Ergebnis:
wiesbaden kurhaus sideview

Im Vergleich zu meinem Ausgangsbild gut zu erkennen, die aufgehellte Durchzeichnung der Tiefen im Blattwerk und Gebäudeschatten. Leider haben diese Bilder immer etwas unnatürliches, besonders je mehr man die Einstellungen auch noch in der Farbigkeit übertreibt. Gefährlich sind Bearbeitungen an Bildern, die im Original schon einen hohen Rauschfaktor haben, z.B, durch Belichten mit einer hohen Asazahl.

Aufgeschnappt

August 28, 2008

Ich schaue mich viel im großen www um und in anderen Fotoblogs. Beim Lesen einiger Kommentare zum Thema Fokussieren und Autofokus wurde ich des öfteren stutzig. Mit meiner analogen SLR war ich es gewohnt manuell zu fokussieren. Seitdem ich digitale Kameras hatte, hat er mich immer genervt, der Autofokus, weil er entweder auf das Falsche scharf stellte oder das Fotografieren gar ganz verhinderte durch ewiges hin- und herpumpen. Aber kann es sein, dass heute manch einer garnicht weiß, dass man den Autofokus ausschalten kann und manchmal auch sollte? :) ein Generationssprung?