Juchu! ein Tag fast wie Weihnachten
Juni 24, 2008
Ich habe es endlich getan! Ich habe mir heute eine neue digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Endlich wieder eine echte Spiegelreflexkamera! Keine kompakte mehr, auch keine Semi-Kompakte, zu der meine alte Fuji Finepix S5000 gehörte, die langsam ihre Macken entwickelte (feststeckendes Zoomobjektiv, auslaufende Flüssigkeit im Objektiv). Nun gut, sie war schon einige Jahre alt und eine durchaus smarte Lösung im Kompaktkamerabereich. Das heißt eigentlich sah sie aus wie eine Spiegelreflex ist aber keine, will heißen, das Objektiv ist nicht wechselbar, es gibt keinen Spiegel, die einzig wirkliche Möglichkeit einen Blick auf den Ausschnitt zu erhalten, den man durch das Objektiv auch fotografiert. Einen der grundlegenden Unterschiede zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera. Und der Autofokus! Keine manuelle Möglichkeiten der Einflussnahme auf das Verhältnis zwischen Tiefenschärfe und Blendeneinstellung. Leider auch eine megalangsame Verschlusszeit: Wollte ich damit z.B. Schafe auf der Weide fotografieren, so mußte ich die Kamrea vorziehen und voraussehen, an welcher Stelle das Schaf zur Verschlusszeit sein wird, damit das Bild nicht leer war. Dafür hatte diese Kamera aber den Charme eines sehr weit reichenden Teleobjektives, das mich oft zu sehr kompakten Bildkompositionen inspiriert hat.
Als Ersatz hatte ich mit der Canon EOS40D geliebäugelt, die ich im letzten Jahr schon einmal in der Hand hatte und damals war ich begeistert, vor allem von der schnellen Verschlusszeit, dem großen Monitor, dem guten in der Handliegen, dem Rauschverhalten, der Auflösung… sie zählt zu den „Profis“ und hat daher auch ihren Preis. (der im Verhältnis zu anderen Profis durchaus günstig ist).
Nun ist im April jedoch die neue EOS450D auf den Markt gekommen. eine Verbesserung des 400D Modells, die sich technisch jedoch der 40D sehr annähert. Sie zählt zwar zum „Amateurbereich“ aber ist im Preisleistungsverhältnis top.
„Doch die EOS 450D zeigt sich gegenüber der 400D stark verbessert und übertrifft in einigen Punkten sogar die Nummer eins in unserem Ranking, ihr teureres Schwestermodell EOS 40D“ Zitat Chip-online_test
Ich bin gespannt, lch muss nur noch abwarten bis der Akku geladen ist. Jetzt studiere ich ersteinmal die Gerbauchanweisung und schaue, an welchen Rädchen ich drehen kann und wo ich die Automatik und den Autofokus ein- bzw. ausstelllen kann!. Es kribbelt sehr im Abzugsfinger. Bisher hatte jede Kamera, die ich in der Hand hatte ihre Besonderheiten, ich bin gespannt auf die Handschrift der Neuen. Einen Polfilter (damit wird unter anderen der Himmel schön knackig) und ein schönes Zoomobjektiv (18-200 mm) habe ich gleich mit besorgt und ab morgen gehts raus in den Wald und auf die Wiese, üben, üben, üben.







Juni 25, 2008 at 2:06
Hier ein Artikel aus doc Baumanns „DOCMA“ zur EOS 450 D.