Open Source Alternativen zu Lightroom
August 14, 2008
Ich stöbere gerade im Netz und fand bis jetzt zwei solcher alternativen Programme. (kann sich noch ändern).
Falls jemand Erfahrungen mit diesen Tools hat, bitte bitte einen Kommentar dazu hinterlassen, Danke:)
Aperture, Lightroom, wer kann was?
August 14, 2008
Vergleich in der Macwelt zwischen beiden Tools: Ich gebe hier nur das Fazit wieder:
Abgesehen von Auffälligkeiten bei der Arbeitsgeschwindigkeit, erledigen beide Programme ihre Aufgabe gut und meistern die benötigten Arbeitschritte mit recht ähnlichen Ansätzen. Aperture greift beim Bildimport auf betriebssystemeigene Konvertier-Routinen zurück. Eine verbesserte Kamerakompatibilität ist nur im Rahmen von Betriebssystemupdates möglich. Adobe kann hier eindeutig schneller agieren und betreffende Plug-Ins in kürzeren Abständen liefern, zumal eine automatische Update-Funktion über das Internet eingebaut ist. Möglicherweise wird sich Apple dieser Verfahrensweise in Zukunft anschließen. Besonders wichtig bei der Handhabung von RAW-Daten ist die Qualität der Umwandlung, die in Detailreichtum, Farbbrillianz und Bildschärfe zum Ausdruck kommt. Je nach Kameratyp und Aufnahmesituation schwankt die Qualität mit der beide Programme ans Werk gehen und Bilddetails werden unterschiedlich differenziert wiedergegeben. Die Farben bei Lightroom wirken insgesamt natürlicher, wenngleich eine leichte Tendenz zu einer kühleren Farbinterpretation besteht. Aperture tendiert zu einer wärmeren Farbinterpretation, was für Hauttöne von Vorteil ist. Diese Unterschiede sind nicht bei jedem Kameratyp gleich ausgeprägt. Bilder von einer Nikon D70 werden von beiden Programmen praktisch identisch gewandelt. Auch Aufnahmen einer Nikon D100, und Nikon D200 sind schwer zu unterscheiden. Deutlichere Unterschiede zeigen sich bei Quellmaterial von einer Nikon D1x. Ganz unterschiedlich fallen die Ergebnisse bei RAW-Bildern von einer Nikon D2x aus. Manche Motive werden nahezu identisch ausgelesen, andere mit auffallendem Qualitätsverlust unter Aperture. Möglicherweise sind hier die unterschiedlichen Ansätze bei der RAW-Feineinstellung verantwortlich. Besonders die Anwendung der Bildschärfe basiert auf unterschiedlichen Konzepten.
der ganze Artikel (10 Seiten) ist hier zu finden
Lightroom2 ist in aller Munde/blogs. Die Frage, ob ich das brauche und was denn der Unterschied zu Photoshop ist, habe ich mir inzwischen öfter gestellt, weil ich nur Photoshop CS3 kenne, aber kein Lightroom besitze. Adobe selbst beschreibt die unterschiedliche Zielsetzung der beiden Programme so:
Lightroom ist die Anwendung für viele Fotos und Photoshop die Software für ein spezielles Bild. Mit Lightroom können Sie große Mengen an digitalen Fotografien verarbeiten, hochwertige Negative erstellen und Bildkollektionen im Web, in Print-Medien oder als Diashow veröffentlichen. Photoshop hingegen wird für pixelgenaue Korrekturen, erweiterte Bildbearbeitung und Compositing-Zwecke eingesetzt. Zusammen bilden Lightroom und Photoshop die optimale Kombination für die Bearbeitung und Nachbearbeitung von digitalen Fotografien.
Ein Beispiel: Sie müssen 2.000 Bilder in der Vorschau anzeigen, sortieren, bewerten und mit Ihren Copyright-Informationen versehen, Einstellungen für Weißbalance anpassen, Ton- und Farbwerte ändern, Kopien in Schwarzweiß anfertigen u. v. m. Anschließend geben Sie die Bilder in Print-Präsentationen, im Web oder als Diashow aus. Dabei steht Ihnen nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Genau für diese Art von Workflow wurde Lightroom entwickelt.
Wenn einige dieser Bilder in einer Anzeige eingesetzt werden sollen, müssen Sie nach der Auswahl der besten Fotos z. B. die Augen des Models mit Spezialeffekten hervorheben, das Muster eines Kleids verändern oder das Model im Vordergrund platzieren, um eine komplexe Komposition mit mehreren Ebenen zu erstellen. Für diesen Fall ist Photoshop die ideale Lösung. Quelle
Das kostenlose 30 Tage Trial von Lightroom2 kann man sich hier ziehen.






